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Fast zwei Jahre lang schleppte sich Veronica mit höllischen Rückenschmerzen von Arzt zu Arzt – doch keiner konnte ihr helfen. Erst eine Therapie in der Klinik am Steigerwald befreite sie von den Qualen und gab ihr ihre alte Lebensfreude zurück.

„Endlich kann ich mich wieder schmerzfrei bewegen“

Wie aus dem Nichts kam für Veronica (37) aus Karlsruhe im April 2010 eine Zeit voller Schmerzen und schlaflosen Nächten. Es begann mit einem Ziehen im Lendenbereich bei bestimmten Bewegungen und steigerte sich innerhalb von sechs Monaten zu dauerhaften, unerträglichen Schmerzen vom Nacken bis zu den Fersen. Damit einhergehend wurde die zweifache Mutter immer steifer und unbeweglicher. „Irgendwann konnte ich nicht einmal mehr alleine aufstehen und schaffte nur noch wenige Meter in aufrechter Haltung. Jeder hat gesehen, dass das kein normales Gehen ist. An meine gewohnte Joggingrunde war gar nicht zu denken, “ erinnert sich Veronica. Selbst ihren Beruf als Beamtin musste die zweifache Mutter zeitweise aufgeben. Das Schmerzlevel beim Sitzen war einfach zu hoch, um sich zu konzentrieren. Schulmediziner diagnostizierten einen Bandscheibenvorfall, fanden aber keine Erklärung für die Ursache. Es gab keine bestimmte Situation oder erkennbare Überbeanspruchung, die als Auslöser für das Vortreten des Bandscheibengewebes in den Wirbelkanal in Frage kam. Auch die schulmedizinische Behandlung brachte keine zufriedenstellenden Ergebnisse.

Alle herkömmlichen Methoden ausgeschöpft

Manuelle und physikalische Maßnahmen griffen ebenso wenig wie Medikamente. „Ich habe alles versucht. Doch weder Massagen, physiotherapeutische oder chiropraktische Behandlungen noch Cortison oder andere Tabletten konnten die Schmerzen vertreiben. Zu allem Überfluss kamen stattdessen noch heftige Kopfschmerzen als Nebenwirkung hinzu, “ erzählt Veronica. Zwei Neuro-Chirurgen rieten ihr schließlich unabhängig voneinander zur Operation. Doch der Hinweis, dass die Beschwerden auch nach dem Eingriff womöglich nicht nachlassen, ließ die alleinerziehende Mutter zögern. Vom chronischen Schlafmangel zermürbt, ständig gereizt von den Qualen bei jeder Bewegung und auf Hilfe bei der Kinderbetreuung angewiesen suchte sie schließlich nach einer Alternative zur schulmedizinischen Behandlung. Und begab sich auf Empfehlung eines Orthopäden Ende 2011 nach fast anderthalb Jahren ohne Aussicht auf Besserung in stationäre Behandlung der auf Chinesische Medizin spezialisierten Klinik am Steigerwald. „Schon beim ersten Telefonat mit Dr. Schmincke fasste ich Vertrauen und schöpfte neue Hoffnung, weil mich der ganzheitliche Ansatz direkt überzeugte. Es werden Zusammenhänge mit anderen Vorerkrankungen hergestellt und der Mensch als Einheit von Körper und Lebenssituation betrachtet.“ Anamnese und Untersuchung in Gerolzhofen ergaben dann auch, dass eine vorangehende, privat sehr stressige Phase mit Trennung, Umzug und der Doppelbelastung von Familie und Beruf zu Blockaden im Körper geführt habe, die für die chronischen Rückenschmerzen verantwortlich sind. Darauf basierend entwickelten die Experten vor Ort ein individuelles Behandlungskonzept, das schnell erste Erfolge zeigte.

 

Körpertherapie und Chinesische Arzneien verschaffen Linderung

„Da sich die Muskulatur der Patientin im gesamten hinteren Körperbereich über die Zeit völlig versteift und verhärtet hatte, zielten bestimmte psychotonische Maßnahmen im Rahmen der Körpertherapie darauf ab, Rücken und Beine wieder elastischer und kontaktbereiter zu machen. Ergänzende Kontaktübungen an der Rückseite dienten dazu, die lang vermisste Standpunktsicherheit Schritt für Schritt wieder zurück zu bringen und bezogen auch die Vorderseite zur Stabilisierung mit ein,“ erklärt Dr. Christian Schmincke, TCM-Experte und ärztlicher Leiter der Klinik am Steigerwald. In der Chinesischen Medizin gelten aber nicht nur muskuläre Probleme als Auslöser für Rückenleiden, sondern auch Stoffwechselvorgänge inklusive ihrer Ausscheidungsprozesse. „Bei Rückenerkrankungen sind oft Ver- und Entsorgung von Muskeln und Bindewebe gestört. Um die natürlichen Klärungsfunktionen des Körpers anzuregen, setzen wir daher vor allem auf die Chinesische Arzneitherapie und stellen je nach Diagnose für jeden Patienten eine individuelle Rezeptur aus pflanzlichen Bestandteilen zusammen,“ berichtet Dr. Schmincke. Bei Veronica bildeten Rezepturen mit blutkühlenden Bestandteilen wie der Forsythienfrucht und Schlacke ausleitende Rezepturen mit der Wurzel des chinesischen Schnurbaums im Wechsel mit kälteausleitenden Ingredienzien wie Ledebouriellakraut die Basis für spezielle Abkochungen, die sie fortan über den Tag verteilt zu sich nahm. Unterstützend wandte der Experte Akupunktur an, um Schmerzen zu lindern, Spannungszustände zu lösen und erschlaffte Muskeln zu beleben. Das gezielte Nadeln bestimmter Körperpunkte, beispielweise dem Magen-, Lungen- oder Blasenmeridian, stimmte er dabei ebenso wie die Inhaltsstoffe der Kräuterarznei kontinuierlich auf den Genesungsprozess ab.

Schon nach vier Wochen ist Veronica wieder nahezu beschwerdefrei und hat viel darüber erfahren, was ihr guttut und wie sich die wohltuende Ruhe aus der Klinik in den Alltag integrieren lässt. Heute macht sie nach wie vor regelmäßig Qi Gong, trinkt täglich ihre Dekokte und genießt die neue Beweglichkeit beim Spielen mit ihren Kindern. „Seit ein paar Monaten kann ich sogar wieder richtig arbeiten, am Wochenende eine Runde laufen gehen und bin überglücklich, mich endlich wieder normal bewegen zu können.“

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