Erfahrung Colitis ulcerosaColitis ulcerosa

Annett Pilgrim Apothekerin, Jahrgang 1966

Mein Name ist Annett Pilgrim. Ich bin 48 Jahre alt und seit 1997 selbständige Apothekerin. 2011 erwischte es mich kalt mit einem schweren Colitis ulcerosa Schub. Arbeits-und Lebensumstände ließen mich die Symptome nicht echt wahrnehmen und ich machte trotz allem weiter wie bisher. Da ich schon seit Jahren stark naturheilkundlich orientiert bin, versuchte ich mit Akupunktur, mikrobiologischer Therapie, Ernährung und Homöopathie das Schlimmste in den Griff zu bekommen. Allerdings nur mit kurzfristigem Erfolg.

Im Mai 2012 endete alles mit einer Darmperforation, schweren Sepsis mit 3 Tagen Koma, der Entfernung des halben Dickdarms und einem künstlichen Darmausgang. Es begann ein Kampf zurück ins Leben. Anfang 2013 lernte ich eine ehemalige Rheumapatientin aus der Klinik am Steigerwald kennen. Sie legte mir die Klinik sehr ans Herz. Da sich die Entzündung im stillgelegten Dickdarm mit schulmedizinischer Behandlung nicht besserte und somit eine Rückverlegung des künstlichen Darmausganges nicht in Frage kam, blieben mir 2 Optionen. Entweder die nächste schulmedizinische Stufe, Immunsuppressiva oder der andere Weg, die TCM.

Ich musste darüber natürlich keine Sekunde nachdenken...der Weg war klar und so stand ich bereits im Mai 2013 vor den Toren der Klinik am Steigerwald. Gegangen bin ich nach 3 Wochen mit der Gewissheit, wieder ganz gesund werden zu können. Das ganzheitliche Konzept der Klinik zeigt den Patienten die starke, unwiderrufliche Einheit von Körper und Geist und somit auch die Übernahme von Eigenverantwortung auf dem Weg der Gesundung. Ich fand auf dem Weg meiner geistigen Heilung auch den Kern von Buddhas Lehre zur Freiheit vom Leid so treffend. Die vier edlen Wahrheiten, die einer Diagnose und einem Heilungsplan plus wirksamen Medikamenten gleichen.

 1. Es gibt Leid
 2. Es gibt grundlegende Ursachen für diese Leid
 3. Dieses Leid kann beendet werden
 4. Es gibt einen praktikablen Weg, dieses Leid zu beenden

Der Weg ist nicht immer einfach und oft auch langwierig aber in der Klinik am Steigerwald lernt man die Ursachen der Krankheiten verstehen, dass die Schulmedizin nur Symptombekämpfung praktiziert und dass man zur wahren Heilung Geduld, Vertrauen und den klaren Geist braucht. Ein Jahr chinesische Arzneitherapie aber auch das ständige Bemühen um Achtsamkeit mit mir selbst führte dazu, dass im April 2014 der künstliche Darmausgang zurückverlegt werden konnte. Über den Erfolg waren die Schulmediziner erstaunt und beeindruckt. In der Anschlussheilbehandlung in der Steigerwaldklinik im Mai war das Ärzteteam um die Stabilisierung des Darmes, seiner Funktion und somit des Immunsystems und der Narbenbehandlung bemüht. Mit Erfolg. Ich selbst habe mich im Nichtstun geübt und in den tollen Körpertherapien an der Achtsamkeit mit mir und meinem Körper gearbeitet.
 Nicht nur für mich sondern auch für meine alltägliche Arbeit mit meinen Patienten konnte ich wieder sehr viel mitnehmen.

Ich bin zurück im Leben und was das Beste ist, viel stärker als vorher. So wie es das chinesische Schriftzeichen für Krise, das aber auch gleichzeitig die Bedeutung für Chance besitzt, darstellt.
 Ich danke Dr. Schmincke und allen Mitarbeitern der Klinik am Steigerwald, dass so etwas Tolles entstehen und sich entwickeln durfte und hoffe, dass immer mehr Menschen verstehen, wo die wahre Ursache ihre Krankheit liegt und wie sie erfolgreich behandeln können.

Annett Pilgrim, 48 Jahre, Heringsdorf auf Usedom

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