Tinnitus (Ohrgeräusche) – die Auffassung der Chinesischen Medizin

Betroffene bemerken vor allem in äußerst stressigen Lebensphasen, dass Ohrgeräusche auftreten und lauter werden. Aber auch danach bleiben krankhafte Ohrgeräusche jeden Tag, jede Stunde – auch nachts. An Schlaf ist kaum mehr zu denken. Langfristige Folgen des „inneren Lärms“ können Bluthochdruck, Konzentrationsschwäche und Herzrhythmusstörungen sein.

Abgesehen von Betroffenen mit akuten Ohrgeräuschen, wie nach Knalltrauma oder nach exzessiv lautem Musikkonsum, hat Tinnitus meist eine lange Vorgeschichte. Nach Auffassung der Chinesischen Medizin ist Tinnitus eine Begleiterscheinung vieler chronisch pathologischer Teilprozesse. Tinnitus ist daher meist ein Begleitphänomen anderer Erkrankungen wie z.B. von Erkältungen mit chronischen Nebenhöhlenprozessen, Bluthochdruck, Rückenproblemen aller Wirbelsäulenetagen, Panik und Ängsten, chronischen Entzündungen oder auch Fibromyalgie.

Qi Gong ist eine wichtige Säule der Chinesischen Medizin
Bei Tinnitus geht es darum äußeren und inneren Lärm zu reduzieren

Andererseits kann der Tinnitus selbst auch durch eine schwere berufliche Stressphase ausgelöst werden und sich nicht mehr zurückbilden, obwohl der Patient ansonsten vollkommen gesund erscheint. Meist ist dann der Organismus viele Jahre überfordert worden. Konnte er in der Vergangenheit vielleicht noch eine gewisse Balance halten, so bringt jetzt ein akutes Ereignis wie Stress, eine Erkältung oder ein emotionales Trauma das „Kartenhaus zum Einsturz“. Schnell gesellen sich zu den Ohrgeräuschen weitere Diagnosen dazu, wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Erschöpfung.

Als Ursachen nach den Kriterien der Chinesischen Medizin kommen sowohl biographisch erworbene Spannungsdisbalancen der Skelettmuskulatur, Verschlackungstendenzen, „Kälte-Invasionen“ oder „Bluthitze“ in Frage.

  • Lesen Sie hier mehr über die chinesische Behandlung von Tinnitus

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