Behandlung von Panikattacken mit Chinesischer Medizin

Dabei begründet sich die alternative Behandlung – trotz gleicher Symptome – auf eine individuelle Diagnostik. So wird zuerst nach den körperlichen und seelischen Wurzeln der Panikattacken gesucht. Durch Puls- und Zungendiagnose und eine sehr genaue Anamnese mit Fragen über Schlaf, Ausscheidung, Infektverhalten und Befindlichkeitsstörungen, erhalten Experten dazu wesentliche Informationen.

Die Chinesische Medizin kennt 30 verschiedene Pulsqualitäten
Die Pulsdiagnose ist ein wichtiges diagnostisches Mittel bei Panikattacken

Die alternative Therapie basiert auf fünf Säulen. Akupunktur und Moxibustion, Tuina-Massagen, Qi Gong und vegetarische Kost unterstützen Therapien mit chinesischen Arzneien, die dabei immer die Grundlage bilden. Bei Patienten mit Panikattacken gehört in die Arzneimischung auch fast immer der Wurzelstock der Coptispflanze dazu. Er hat eine sogenannte „absenkende“ Wirkung. Absenken bedeutet Beruhigen und die Überaktivität des Qi aus dem Kopf nehmen. Wer aber meint, sich pflanzliche Stoffe selbst verabreichen zu können, der irrt. Das Coptidis Rhizom ist ein hochwirksamer Stoff, der nur unter ärztlicher Aufsicht und sehr dosiert eingesetzt werden sollte. Zudem reagiert jeder Patient mit Panikattacken unterschiedlich auf diese Arznei. Falsch eingesetzt wirkt sie stark dämpfend. Weitere Teile der alternativen Therapie gegen Panikattacken: Einsparung von harten Psychopharmaka wie Angstlösern, Beruhigungs- und Schlafmedikamente sowie Abstand zum Alltag gewinnen.

  • Lesen Sie hier mehr über die Ursachen von Panikattacken

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In dem Buch „Chinesische Medizin für die westliche Welt“ von Dr. Christian Schmincke bringt der Chefarzt der Klinik am Steigerwald Interessierten die Sichtweisen der Chinesischen Medizin näher. So wird dem Leser schnell klar, dass die wichtigste TCM-Methode, die Behandlung mit individuell zusammengesetzten Rezepturen aus chinesischen Arzneimitteln, hierzulande noch ein Schattendasein führt. weiterlesen


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