Krebserkrankungen – Patienten profitieren von westlicher und chinesischer Medizin

Wer die Schreckensdiagnose Krebs erhält, stellt meist schnell fest, dass nach der Operation die Therapie noch lange nicht endet. Betroffene unterziehen sich meist über viele Jahre den Behandlungen. Zwar gestalten sich Chemotherapien, Bestrahlungen oder andere medikamentöse Behandlungen heute sehr viel schonender als vor einigen Jahren, die Lebensqualität vieler Patienten mit Krebserkrankungen leidet aufgrund von Nebenwirkungen dennoch – manchmal auch noch Jahrzehnte nach Therapieende. Ergänzend zur Krebs-Therapie stellt die chinesische Medizin eine alternative Therapie mit drei positiven Effekten dar. Neben einer Minderung der Nebenwirkungen der Chemotherapien und Bestrahlungen führt sie zum Wiederaufbau der Funktionen des Immunsystems und Stoffwechsels sowie zur Beeinflussung des Tumorwachstums.

Begleitende Behandlung bei Krebserkrankungen mit Chinesischer Medizin

Begleitbehandlung heißt, dass die Klinik am Steigerwald den Krebs-Patienten rät, die fachärztlich empfohlenen Operationen, Chemotherapien und Bestrahlungen durchzuführen und sich dann zusätzlich einer chinesischen Begleittherapie zu unterziehen. Behandlung nach den Leitkriterien der chinesischen Medizin bedeutet in erster Linie chinesische Arzneitherapie. Unter ganzheitlichen Gesichtspunkten stellen Mediziner chinesische Arzneien in einer individuellen Rezeptur zusammen. Bestehend aus Rohsubstanzen wie Knollen, Rinden oder Wurzeln von Pflanzen trinken Patienten mit Krebserkrankungen die chinesische Arznei als Abkochung. Ärzte passen Arzneien dem Genesungsverlauf an und führen den Körper zu einem intakten Immunverhalten zurück. Flankierend setzt die chinesische Medizin Akupunktur, Druckpunktmassagen, Körpertherapien wie Qi Gong und eine vorwiegende, vegetarische Ernährung ein.
Bei der Begleitbehandlung profitieren Patienten mit Krebserkrankungen im Wesentlichen von einem dreifachen therapeutischen Effekt. Erstens: Besserung der mit den üblichen Maßnahmen verbundenen Probleme. So lindern chinesische Kräuter Funktions- und Befindlichkeitsstörungen nach Operationen, Übelkeit und Erschöpfung nach Chemotherapie sowie Schwäche oder Blutungen nach Bestrahlungen. Als zweites Therapieziel der alternativen Behandlung gilt die Stärkung des Immunsystems und Stoffwechsels. Stabilisieren sie sich, führt dies neben einer Besserung des Befindens häufig auch dazu, dass eine von Onkologen aufgegebene Therapie sogar mit guter Aussicht auf Erfolg wieder aufgenommen wird. Drittes Therapieziel der chinesischen Medizin bei Krebserkrankungen ist eine Beeinflussung des Tumorwachstums selbst.

Chinesische Arzneien helfen Nebenwirkung der Chemotherapien zu minimieren
Bei Krebserkrankungen kommen Chinesische Arzneien ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung zum Einsatz

Erfolgsaussichten der Chinesischen Behandlung bei Krebserkrankungen

Eine Studie der Universität Yale, USA, belegt, wie sinnvoll die Verzahnung von westlicher und chinesischer Medizin ist: Bei Krebserkrankungen lindert die traditionelle chinesische Arzneitherapie nicht nur Nebenwirkungen der Krebstherapie sondern verstärkt zudem Behandlungseffekte. So fanden die Forscher heraus, dass der Einsatz bestimmter Arzneien beispielsweise die Gewichtsabnahme nach Chemotherapien reduziert. Zudem zeigen sich stärkere Anti-Tumor-Aktivitäten und verminderte Entzündungsprozesse im Darm.

Interview mit Dr. Schmincke mit der Deutschen Zeitschrift für Onkologie

DZO: Welchen Stellenwert hat Ihrer Meinung nach die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bei der Behandlung von Krebserkrankungen?

Dr. Schmincke: Insbesondere die chinesische Arzneitherapie ist eine außerordentlich wertvolle Methode in der Begleitbehandlung von Tumorerkrankungen…  

Lesen Sie hier das vollständige Interview


Fatigue: Krebs besiegt und trotzdem nicht gesund?

Wer eine Krebserkrankung überstanden hat, für den beginnt meist ein zweites Leben. Für jeden fünften ehemaligen Krebspatienten trifft dies im wahrsten Wortsinne zu. Denn sie können nicht dort weitermachen, wo ihr Leben vor der Krebserkrankung aufgehört hat. Sie leiden nach der Genesung am sogenannten Fatigue-Syndrom. Hinter dem Begriff steht ein massives Erschöpfungssyndrom, das 20 Prozent der ehemaligen Patienten mit Krebserkrankungen dazu zwingt, ihre Ansprüche an den Alltag deutlich herunterzuschrauben.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel über das Fatigue-Syndrom


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Okt 2017 - Unsere Köche – die heimlichen Therapeuten Die alten Volksweisheiten, dass gutes Essen Leib und Seele zusammenhält oder dass Liebe durch den Magen geht sind gerade unter chinesischer Betrachtung sprichwörtlich zu nehmen.
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Sep 2017 - Ärztliches Ambulanzteam bekommt Verstärkung Die ehemalige Stationsärztin Sandra Schmied ist aus der Elternzeit zurück und verstärkt ab sofort die ärztliche Arbeit in der Ambulanz.
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Aug 2017 - Die neue Klinikzeitung ist da! Liebe Leserinnen und Leser, Kommunikation ist alles, oder: ohne Kommunikation ist alles nichts. Immer wieder erleben wir, trotz hervorragender Ergebnisse, eine Belegungsflaute. Und es geht uns nicht allein so. Gerade Kliniken, die nachhaltig naturheilkundlich arbeiten, kennen dieses Problem....
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