April 2020 | Corona, Klinik-NewsKlinik am Steigerwald behandelt in Corona- Krise mit schulmedizinischem Standbein – chinesische Medizin als Option

Die ersten 7 Patienten im Zusammenhang mit der Corona-Krise sind in der Klinik am Steigerwald in Unterfranken aufgenommen worden.

Derzeit sind darunter aktuell keine positiv getesteten Covid-19 Patienten. Alle Patienten werden jedoch als Verdachtsfälle behandelt und werden nach den üblichen Standarts isoliert betreut unter Einhaltung aller Hygiene- und Isolationsmaßnahmen. Alle Patienten haben ein hohes Alter und können derzeit aufgrund der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen aus Sicherheitsgründen nicht zurück in ihre Wohneinrichtungen. Die Klinik am Steigerwald fungiert hier als“ Abstromklinik“ für die kooperierenden Krankenhäuser der Umgebung.

Zu betonen ist, dass diese Kooperation sehr gut funktioniert, insbesondere auch was die labortechnische Zusammenarbeit betrifft. Die Ärzte der Klinik sind darüber hinaus bundesweit mit vielen Kollegen vernetzt.

 Die Klinik beschäftigt Fachärzte verschiedener Fachrichtungen. Für diese es eine besondere Situation die aktuelle Patientenklientel vorrangig mit Schulmedizin zu behandeln. Die Klinik am Steigerwald ist medizinisch ausgestattet wie eine internistische Praxis, mit Ultraschall, EKG, Sauerstoff, der 24 Stunden Monitorüberwachungsmöglichkeit. Sie behandelt ihre Patienten normalerweise, neben der guten schulmedizinischen Aufstellung, mit den Möglichkeiten der chinesischen Medizin und der westlichen Naturheilkunde. In der Klinik am Steigerwald beginnt die Behandlung der chronisch kranken Patienten im normalen Betrieb dort, wo die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt. Das ärztliche Team der Klinik ist es gewöhnt die Patienten mit einem westlichen und einem östlichen Auge zu betrachten.

Bei den derzeitigen Patienten, werden alle schulmedizinisch notwenigen Behandlungen durchgeführt. Virale Infekte können schulmedizinisch ursächlich meist nicht behandelt werden. Die Behandlung der Begleit- oder Folgeerkrankungen z.B. mit Infusionen und Medikation werden entsprechend der Notwendigkeit durchgeführt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mach Rücksprache mit dem Patienten, auf das Portfolio der chinesischen Medizin und der Naturheilkunde zurückzugreifen.

Sollten die Patienten in einen kritischen Zustand kommen, der eine intensivmedizinische Betreuung notwendig macht, können die Patienten direkt in eines der umliegenden Partner- Krankenhäuser verlegt werden, die derzeit genug Kapazitäten haben.

Die auf chinesische Medizin spezialisierte Klinik am Steigerwald steht darüber hinaus im Austausch mit chinesischen ärztlichen Kollegen. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM), wird dort inzwischen regelmäßig und als Standarttherapie bei weit über der Hälfte der Patienten erfolgreich zur Behandlung von viralen Infekten und deren Folgen, auch bei Corona-Patienten, angewendet.
Derzeit gibt es einen intensiven Dialog und die Sichtung von Studien, um zu überlegen, inwieweit diese Rezepturen aus der TCM auch bei uns zum Einsatz kommen könnten.

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