Krankheiten sind an äußeren Anzeichen erkennbar. Beschaffenheit von Haut, Zunge, Puls, Ausscheidungen...: alles ist wichtig. Dazu kommt die Vorgeschichte der Krankheit, die
Frage: Was hat der Patient an Krankheiten schon "durchgemacht"? Die chinesische Diagnostik ist ein fein ausgearbeitetes Instrument für solche
Zusammenhänge.
Krankheitsgeschichte
Wie hat der Patient in der Vergangenheit auf Infekte reagiert? Die Frage nehmen unsere Ärzte sehr ernst. In weit zurückliegenden, gar in früher Kindheit
erfolgten Krankheitsverläufen liegt oft der Schlüssel für das Verständnis einer schweren chronischen Erkrankung.
Körpersignale
Die Beschaffenheit von Zunge und Puls gehören zu den großen Diagnosequellen. An ihnen bildet sich die innere Verfassung des Körpers ab.
Zustand von Zungenoberfläche und Zungenkörper und der Charakter des Pulses verraten, ob zum Beispiel eine Kälteblockade vorliegt.
Therapie begleitende Diagnostik
Die Diagnoseerhebung endet nicht mit dem Beginn der Therapie. Die Beschaffenheit all der sichtbaren Körperoberflächen und Ausscheidungen
verändert sich im Therapieverlauf. Alles liefert dem Arzt, der den Therapieverlauf ständig begleitet, Informationen zur präzisen Steuerung der Therapie.