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Tipp aus der Körpertherapie - QiGong-Übung mit Thomas Hansen
QiGong – Hundert Leiden vertreiben
Diese Übung aus der Taoistischen
Qigong-Tradition fördert
die innere Säfteregulation,
stärkt die körperliche
Basis des Menschen und steigert
seine Vitalenergie.
Übungsablauf
Stehen wie ein Baum, parallel,
hüft- bis schulterbreit. Das
Gewicht in die Wurzeln sinken
lassen.
Die Fersen langsam anheben,
die Knie strecken und das
Gewicht auf die Ballen verlagern.
In der Vorstellung wachsen
die Wurzeln in die Erde
hinein.
Gleichzeitig wird das Kinn
etwas in Richtung Brust gesenkt,
sodass im Nacken eine
sanfte Dehnung spürbar ist.
Das Gesicht bleibt entspannt.
Die Finger ballen sich kraftvoll
zur Faust und packen frisches
Qi.
Zur Stabilisation des Gleichgewichtes
und zur energetischen
Stärkung kann dabei
zusätzlich die Beckenbodenmuskulatur
hochgezogen
werden.
Beim langsamen Absetzen der
Fersen hebt sich das Kinn wieder.
Über die senkrecht nach
unten gespreizten Finger wird
verbrauchtes Qi abgeleitet.
Die Muskeln des Beckenbodens
entspannen sich.
Den Atem bei der Bewegung
nach oben durch die Nase einströmen und
bei der Bewegung nach
unten durch den leicht geöffneten
Mund wieder ausströmen
lassen. Dabei passt sich
das Bewegungstempo dem
natürlichen Atemrhythmus
an.
Gesundheitliche
Wirkungen
Über die Aktivierung und
Kräftigung der Wadenmuskulatur
wird der venöse Rückstrom
des Blutes aus der
Peripherie zurück zum Herzen
gefördert, es werden die Füße besser
durchblutet und erwärmt.
Außerdem wird die Beweglichkeit
der Sprunggelenke
und ihre Durchlässigkeit verbessert
und somit auch der
Rückfluss der Lymphflüssigkeit
unterstützt.
Frisches Nieren-Qi wird durch
die Akupressur der im Fußballenbereich
liegenden Akupunkturpunkte
Ni 1, den
"sprudelnden Quellen", aufgenommen.
Durch die Aktivierung
der Beckenbodenmuskulatur
wird zusätzlich
der kleine Energiekreislauf in
den zentralen Sonderleitbahnen
Du Mai und Ren Mai
in Schwung gebracht. Es
kommt zu einer spürbaren
Steigerung von Vitalenergie.
Die Übung bitte mehrmals
wiederholen.
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