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Die Klinikzeitung - Zeitung der Klinik am Steigerwald, Juni 2007

Buchempfehlungen:

 

Kraftsuppen nach der Chinesischen Heilkunde

 


Karola Schneider
Joy-Verlag
ISBN: 978-3-928554-35-0
18,95 Euro

Bei dem Wort "Kraftsuppen" denken wir wahrscheinlich an die klassische Rinderkraftbrühe, die Oma zur Stärkung nach schwächender Krankheit ans Bett gebracht hat.

Karola Schneider hingegen fasst diesen Begriff in ihrem Buch wesentlich weiter. Nach einer kleinen kompakten Einführung in die Thematik der TCM, die vor allem die fünf Wandlungsphasen - die Wirkung von Geschmack und Temperatur innerhalb der Diätetik der TCM - beschreibt, folgen viele Rezepte. In der chinesischen Medizin gelten Getreide-, Gemüse- und Fleischsuppen als wichtige Nahrungs- und Heilmittel. Die Autorin stellt in ihrem Buch über 100 wohltuende, schmackhafte und therapeutisch wirksame Suppenrezepte vor und führt in die Idee der 5-Elemente-Küche ein, ohne dabei den Praxisbezug des Machbaren aus den Augen zu verlieren. Hier sind für jeden Geschmack und viele Bedürfnisse schnelle und aufwändigere Rezepte dabei.

 

Milch besser nicht

 

Maria Rollinger
Erfurt 2004, JOU-Verlag
352 Seiten, 21 x 14,8 cm, broschiert
ISBN 978-3-940236-00-5
20,00 Euro

Dieser Titel von Maria Rollingers Buch ist gleichzeitig der kürzeste und treffendste Kommentar zu ihren umfangreichen Milch-Recherchen. Maria Rollinger informiert mit ihrem Buch fundiert über alles, was mit dem Thema Milch zusammenhängt. Sie räumt mit der Legende auf, Milch schütze vor Osteoporose, und demaskiert das Märchen ihrer Natürlichkeit und Frische. Die Milch von heute ist ein industriell produziertes Lebensmittel, das mehrfach erhitzt und abgekühlt, in seine Bestandteile zerlegt und neu gemischt wird, gerade so, wie der Supermarkt sie braucht. Milcheiweiße und -zucker sind in etwa 50% unserer industriell produzierten Lebensmittel enthalten, kaum ein Weg, der an ihnen vorbeiführt. Dabei steht Milch im Ruf, an einer ganzen Reihe von Krankheiten beteiligt zu sein. In China gilt Brustkrebs z.B. als Krankheit der Reichen, die sich von westlichen milchreichen Lebensmitteln ernähren. Osteoporose ist vor allem eine Risikoerkrankung der westlichen Industrienationen, Ländern mit dem höchsten Milchkonsum pro Kopf. In asiatischen oder afrikanischen Ländern ist dieses Risiko geringer. Studien zu Multiple Sklerose, Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen zeigen Kritisches bezüglich Milchkonsum.

Wir halten Maria Rollinger für so kompetent, dass wir sie am 15.11.07 in die Klinik einladen, um ihre Thesen mit uns zu diskutieren.