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Pressemitteilung

 

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24.03.2010
Ein schmerzhaftes Leben im Nebel
Der 12. Mai 2010 ist der Tag der chronischen Erschöpfung
Sie sind wie Bruder und Schwester, wie zweieiige Zwillinge. Die Rede ist von zwei Syndromen: das Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS) und die Fibromyalgie. Bei der Diagnose tun sich Mediziner schwer, sie wird als „Ausschluss-Diagnose“ gestellt, aus purer Ratlosigkeit. Bei der Fibromyalgie stehen unerklärliche Schmerzen am ganzen Körper im Vordergrund, während beim Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS) die Erschöpfung überwiegt. Doch die Symptome finden sich bei allen Patienten – sowohl bei solchen, die an Fibromyalgie erkrankt sind, als auch bei von CFS-Betroffenen. Die Leidensbilder und die Tatsache, dass oft keine organische Ursache für die Symptome gefunden wird, zeigt, wie unzureichend diese lebenslangen Erkrankungen in unser wissenschaftliches Verständnis von Medizin passen. Hypothesen, diese Krankheiten seien von Viren verursacht, haben sich mittlerweile als falsch herausgestellt. Das treibt die ohnehin schwachen und erschöpften Patienten in die schiere Verzweiflung. Doch gibt es jetzt für diese Menschen einen Ausweg: die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

„Ich hatte zwar einen Namen für die Krankheit, aber Hilfe hatte ich noch lange nicht“

„Ich schaffte es ja nicht einmal, das Geschirr abzuwaschen, ohne eine Pause einzulegen“, berichtet Hans K. Der Rentner hatte sein ganzes Leben lang gearbeitet, bevor er – wie viele seiner Leidensgenossen – an einem Infekt erkrankte. Das war vor drei Jahren. „Davon habe ich mich nie erholt. Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen, keiner fand etwas. Von Freunden musste ich mir anhören, ich solle mich zusammenreißen oder mal ausschlafen“, sagt der 52-Jährige. Er recherchierte im Internet, fand seine Symptome wieder. Sein Hausarzt hörte sich an, was Hans K. zu sagen hatte – er hatte Glück, denn die Mehrheit der Betroffenen wird belächelt, als Simulant oder Hypochonder nach Hause geschickt. „Dann hatte ich zwar den Namen für meine Krankheit – Fibromyalgie – aber Hilfe hatte ich noch lange nicht“, sagt Hans K., denn es gibt kein Medikament, keine Operation dagegen. Letztlich lautete die Diagnose Depressionen, um den damals 50-Jährigen berenten zu können. „Ich habe dann Psychopharmaka genommen, die mir der Arzt verschrieben hat. Aber davon gingen die Schmerzen auch nicht weg“. Stattdessen versuchte Hans K., wieder ein Leben ohne den Nebel aus Schmerz, Erschöpfung und Schlafstörungen zu führen. Trost und das Gefühl, damit nicht allein zu sein, fand er in einer Selbsthilfegruppe. Dort lernte Hans K. vor einem halben Jahr eine Leidensgenossin kennen, die sich mit TCM behandeln ließ und die von Fortschritten berichtete. Drei Wochen später saß Hans K. dem ärztlichen Leiter der Klinik am Steigerwald, Dr. Christian Schmincke, gegenüber. „So, wie die Fibromyalgie eine Krankheit ist, die den Körper als Ganzes trifft, wird in der chinesischen Medizin der Körper nicht in einzelne Symptome zerlegt, sondern als Ganzes behandelt. Der Fibromyalgie liegt nach dem Verständnis chinesischer Diagnostik eine Regulationsstörung des Immunsystems zugrunde“, erläutert der TCM-Experte.

Er musste erst wieder lernen, spazieren zu gehen

Hans K. erhielt chinesische Arzneien, die er als Sud abgekocht in kleinen Schlucken trank. Zudem erhielt er eine Moxibustionsbehandlung, das ist die Erwärmung von Akupunkturpunkten mit einer Beifuß-Zigarre. „Schon nach einer Woche fühlte ich mich anders, hatte plötzlich wieder Momente wie früher, ungewohnt energiegeladen“, berichtet Hans K.. Täglich passen die Ärzte der Klinik am Steigerwald seine Arzneien an, nach zwei Wochen erträgt Hans K. sogar das Reiben, Drücken und Schieben der Tuina-Massage. „Das wäre noch drei Wochen zuvor unerträglich schmerzhaft für mich gewesen“, sagt er. Zusammen mit den Physiotherapeuten der Klinik lernt er, wieder eine halbe Stunde am Stück spazieren zu gehen. Nach vier Wochen fährt Hans K. nach Hause – im Gepäck eine Kräuterrezeptur, die er sich fortan selbst zubereiten wird. Hans K. macht seinen Haushalt wieder – vom Staubwischen bis zum Geschirr spülen. Ohne Pause. „Ich gehe jeden Tag mindestens eine halbe Stunde spazieren – niemand kann sich vorstellen, was für eine neue Freiheit das ist!“, freut er sich.

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Die Schätzungen bewegen sich zwischen 300.000 bis 1,5 Millionen Menschen, die an CFS und/oder Fibromyalgie leiden. Die meisten Betroffenen werden aufgrund von Depressionen frühberentet, da diese häufig Folge der Erkrankungen sind. Denn CFS und Fibromyalgie werden von den Krankenkassen immer noch nicht als eigenständige Krankheitsbilder anerkannt. Typisch sind diffuse Schmerzen in Muskeln, Sehnen und Gelenken und eine sehr hohe Schmerzempfindlichkeit. Typisch sind auch eine dauerhafte schwere Erschöpfung selbst bei alltäglichen Verrichtungen, ein ständiges Erkältungsgefühl sowie Schlafstörungen und depressive Verstimmungen. Bei fast allen Fibromyalgiepatienten beginnt die Erkrankung mit einem Infekt, von dem sie sich nie richtig erholt haben. Nach einem amerikanischen System muss ein chronischer Muskelschmerz am ganzen Körper an elf von 18 Druckpunkten vorliegen, damit die Diagnose Fibromyalgie gestellt werden kann. Betroffen sind zu 90 Prozent Frauen, meist ab dem 30. Lebensjahr.
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Ansprechpartner:
komm public! Romy Robst
Große Düwelstr. 28, 30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
e-mail: robst@komm-public.de

Herausgeber:
Klinik am Steigerwald
Waldesruh
97447 Gerolzhofen
Bettina Meinnert
Michael Brehm
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203
pr@tcmklinik.de

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