Pressemitteilung
Rohdrogen = Medizin
„Bei den Rohsubstanzen handelt es sich in der Regel um Pflanzenteile oder Mineralien. Sie werden aus China importiert und durch die deutschen Arzneimittelbehörden kontrolliert“, so das Mitglied der Gesellschaft für Dokumentation von Erfahrungsmaterial der Chinesischen Arzneitherapie (DECA). TCM-Ärzte unterschieden dabei u.a. kühlende, erwärmende, ausleitende und harmonisierende Substanzen, die gezielt eingesetzt werden. Sie können Schmerzen lindern, Krämpfe lösen, das Herz beruhigen, akute oder chronische Entzündungsprozesse im Körper zu einem guten Ende führen. Dabei werden auch alte Krankheiten bewältigt: „Wir sprechen davon, dass eine Krankheit in die Tiefe absinkt. Nun gilt es, sie von dort wieder an die Oberfläche zu bringen“, erläutert Dr. Schmincke.
Unterschiedliche Organismen
Die Originalrezepturen aus China werden in der Klinik am Steigerwald auf den Organismus des Europäers eingestellt. Statt bis zu zwanzig Rohsubstanzen werden von den erfahrenen Experten der Klinik am Steigerwald nur etwa acht für die individuelle Rezeptur verwendet. Hintergrund dafür ist die unterschiedliche körperliche und psychische Konstitution eines Europäers im Vergleich zu einem Asiaten. Dr. Schmincke dazu: „Der Organismus eines europäischen Menschen würde durch die Originalrezepturen zu schnell überfordert und zu sehr stimuliert.“ Außerdem sind große Rezepturen in ihrer Wirkung zu unübersichtlich für eine auf den einzelnen Patienten abgestimmte Therapie.
Die individuellen Heilpflanzen werden zu einem Sud abgekocht, der von den Patienten über den Tag verteilt getrunken wird.
Arzneitherapie als Teil der TCM
Die chinesische Arzneitherapie bildet die Basis aller Therapien in der Klinik am Steigerwald. Sie ist ein wichtiger Baustein der Traditionellen Chinesischen Medizin, die darüber hinaus aus Qi Gong, Akupunktur, Diätetik und der Tuina-Massage besteht. Diese Verfahren ergänzen sich ideal und können so auch bei schweren chronischen Erkrankungen den Patienten Linderung verschaffen.
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