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Pressemitteilung

 

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07.12.2009
Von quälenden Nervenschmerzen und Missempfindungen befreit
Klinik am Steigerwald: Chinesische Medizin auf Spitzenniveau
Die Klinik am Steigerwald im unterfränkischen Gerolzhofen ist für viele Menschen mit chronischen Erkrankungen die letzte Hoffnung. Hier wird Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) auf höchsten Niveau praktiziert und das mit erstaunlichen Erfolgen. Für die Ärzte in Gerolzhofen – selbst alle ausgebildete Schulmediziner – steht die TCM nicht in Konkurrenz zur westlichen Medizin. Sie nutzen sie, um mit einem erweiterten Horizont behandeln zu können. So auch bei Frau Certain, die an einer quälenden Nervenerkrankung und starken Rückenschmerzen litt. Nach vierwöchigem Aufenthalt in der Klinik am Steigerwald sagt sie überglücklich: „Hierher zu kommen, war die beste Entscheidung meines Lebens.“

Am Anfang kribbelte es in den Füßen. Mal fühlten sich die Füße heiß an, mal eiskalt. Dann kamen die Schmerzen. Das Laufen wurde immer mehr zum Problem, und nachts konnte sie keinen Schlaf finden. „Es war die Hölle“, erinnert sich Frau Certain. Ein Orthopäde tippte zunächst auf „Bandscheibe“, die eingehenden Untersuchungen brachten aber etwas ganz anderes ans Licht: Frau Certain leidet an einer Polyneuropathie, einer Schädigung der Nervenbahnen, die typischerweise in Füßen und Händen beginnt. Die Krankheit schreitet immer weiter fort, sodass die Patienten mit der Zeit im wahrsten Sinne des Wortes die Bodenhaftung verlieren.

Kribbeln, Stechen, Ziehen – Wenn Nerven verrückt spielen

Polyneuropathie ist aus chinesischer Sicht durch zuviel Tan verursacht, was man frei mit Schleim übersetzen könnte. Tan – das sind Abfallprodukte, die sich über die Jahre im Körper ansammeln, vor allem wenn die Selbstreinigung nicht richtig funktioniert. Ungesunde Ernährung und dauernde Anspannung fördern eine Störung des Tan. Man geht davon aus, dass die Giftstoffe die Nerven angreifen. Bei der diabetischen Polyneuropathie z.B. ist es der zuviel vorhandener Zucker, der zu den Nervenschäden führt. Polyneuropathien werden in der Klinik am Steigerwald seit über zehn Jahren mit Traditioneller Chinesischer Medizin behandelt. Sehr erfolgreich, wie Dr. med. Christian Schmincke, Ärztlicher Leiter der Klinik erklärt. Rund 55 Prozent der Patienten könne man langfristig von den quälenden Symptomen befreien. Dies ist umso beachtlicher, als viele Patienten, die in die Gerolzhofener Klinik kommen, bereits zahlreiche erfolglose Therapieversuche hinter sich haben. Speziell auch das extrem unangenehme Phänomen der „restless legs“ – die vor allem nachts auftretende Unfähigkeit, die Beine ruhig zu halten – spricht sehr gut auf das TCM-Behandlungskonzept an.

Bei 25 Prozent der Patienten mit Nervenschmerzen ist bereits zum Zeitpunkt der Klinikentlassung ein durchschlagender Erfolg zu verzeichnen. Trotzdem soll die Behandlung in aller Regel zu Hause ambulant fortgeführt werden – das gilt für Patienten mit Polyneuropathie ebenso wie für andere chronische Erkrankungen. Die Klinik bleibt deshalb in engem Kontakt mit ihren Patienten und arbeitet bundesweit mit entsprechend qualifizierten Ärzten zusammen.

Den Körper wieder in Balance bringen

Die Traditionelle Chinesische Medizin hat einen anderen Zugang zu Krankheiten als die westliche Medizin. Während die Schulmedizin versucht, isolierte Defekte zu reparieren, hat die chinesische Medizin immer den ganzen Menschen im Blick: Jeder kranke Mensch, so die Lehre, ist aus der Balance geraten, und die TCM versucht, dieses Ungleichgewicht wieder ins Lot zu bringen. Letztlich zielt die TCM immer darauf ab, Selbstheilungsprozesse in Gang zu setzen. Was dem einzelnen Patienten gut tut, finden chinesische Ärzte und auch ihre Kollegen in Gerolzhofen durch sehr detaillierte Befragung sowie mittels Puls- und Zungendiagnostik heraus. Durch Betrachten der Zunge und Tasten des Pulses kann der erfahrene Arzt herausfinden, wo genau sich der Patient im Ungleichgewicht befindet. Leidet ein Patient gleich an mehreren Erkrankungen, dann werden alle Aspekte in dem ganzheitlichen Behandlungskonzept berücksichtigt. Gerade auch dieses „sich als ganzer Mensch behandelt fühlen“ war für Frau Certain eine ganz neue positive Erfahrung.

Eine Schatzkiste

Im Zentrum der Traditionellen Chinesischen Medizin steht die Arzneimitteltherapie, die durch Akupunktur und Körpertherapien unterstützt wird. Die TCM verfügt über eine wahre Schatzkiste an Heilpflanzen, begeistert sich Dr. Schmincke. Für jeden einzelnen Patienten wird ein individuelles Behandlungsprogramm maßgeschneidert: Frau Certain bekam eine speziell für sie gemischte Rezeptur aus chinesischen Heilpflanzen. Die Akupunkturpunkte wurden bei ihr nicht mit Nadeln stimuliert, sondernd durch Moxibustion, das heißt, durch Erwärmen mittels einer Beifusszigarre. Und Frau Certain erlernte durch Qi Gong und Shiatsu einen neuen Umgang mit ihrem Körper.
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Ansprechpartner:
komm public! Romy Robst
Große Düwelstr. 28, 30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
e-mail: robst@komm-public.de

Herausgeber:
Klinik am Steigerwald
Waldesruh
97447 Gerolzhofen
Bettina Meinnert
Michael Brehm
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203
pr@tcmklinik.de

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