Pressemitteilung
Selbstzerstörung fängt früh an
Experten gehen davon aus, dass die Wolfskrankheit vererbt wird. Schon in sehr jungen Jahren zeigen sich bei den Betroffenen die ersten Symptome: Fieberschübe, Gelenkschmerzen und eigenartige Hautausschläge. Hinzu kommen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Bindehautentzündungen – viele sehr unterschiedliche Symptome, die es der Schulmedizin erschweren, die richtige Diagnose zu stellen; eine Frühdiagnose ist überhaupt nicht möglich. Erst nach Ausbruch der Krankheit können im Blut bestimmte Antikörper nachgewiesen werden – jedoch nicht bei allen Patienten. Das Immunsystem greift bei der meist in Schüben verlaufenden Krankheit gesunde Körperzellen an. Diese verwandeln sich durch den Angriff in Bindegewebszellen, die ihre ursprüngliche Funktion nicht mehr wahrnehmen können. Wenn Lunge oder Herz nur noch aus Bindegewebe bestehen, ist das Leben der Erkrankten in akuter Gefahr. Daher rieten Ärzte bis vor kurzem auch Betroffenen davon ab, Kinder zu bekommen.
Chemische Keule stoppt Krankheit nicht
Die klassische Schulmedizin setzt zur Behandlung des „Lupus erythematodes“ sehr starke Medikamente ein, die auch entsprechende Nebenwirkungen verursachen. Neben hoch dosierten Schmerzmitteln werden auch Antimalaria-Mittel verabreicht. Kortison und Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken gehören ebenso zur Therapie wie Zytostatika, Mittel die bei Bekämpfung von Krebs in der Chemotherapie eingesetzt werden. Übelkeit, kompletter Haarausfall und Durchfall sind die Folgen. Fatal: Patienten mit einem schleichenden Verlauf dieser Erkrankung sprechen kaum auf diese Medikamente an. Die jungen Menschen werden mit ihren Schmerzen allein gelassen. Auch die risikoreiche Stammzelltransplantation zeigt selten Erfolg. Selbst, wenn diese Patienten die Krankheit überleben, müssen sie mit ständigen Schmerzen und Fieberschüben leben.
Ausweg ins Leben
Einen Ausweg aus dem Dunkel bietet die TCM. „Wir stellen zunächst einmal die Diagnose nach den Regeln der TCM. Sie erfasst exakt den Status des Immunsystems“, erklärt Dr. Schmincke. Zunge, Gesichtszüge und der Bericht des Patienten über Schlaf, Ausscheidung und Mattigkeit ergeben für den geschulten TCM-Arzt ein genaues Bild. Dann werden Rohsubstanzen – Knollen, Rinden, Wurzeln von Pflanzen – für jeden Patienten individuell zusammengestellt. Der Patient trinkt die chinesische Arznei als Dekokt, also als Abkochung, in kleinen Schlucken über den Tag verteilt. Täglich beobachten die Ärzte den Fortschritt der Patienten, passen die Arznei neu an. Flankierend setzt die Klinik am Steigerwald die Druckpunktmassage Tuina oder die Schmerz bewältigende Körpertherapie des Qi Gong ein. Während des Klinikaufenthaltes erlernen die Patienten das Aufbereiten der Arznei. Im Anschluss kann die Therapie bei einem der 120 niedergelassenen Therapeuten fortgeführt werden, die nach gleichem Prinzip wie die Klinik am Steigerwald behandeln. Mit Erfolg: Selbst zwei Jahre nach dem Klinikaufenthalt verlief die Krankheit für keinen Patienten tödlich, Rückfälle kamen nicht vor – ganz im Gegenteil: die meisten Patienten können ein ganz normales und schmerzfreies Leben führen.
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komm public! Romy Robst
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Herausgeber:
Klinik am Steigerwald
Waldesruh
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² Neue Post (6), 31.1.2007

