A+/ A- /  
Kontakt | Sitemap | Links | Presse | Suche

Pressemitteilung

 

zurück
18.03.2009
Autoimmunerkrankung – Wenn der eigene Körper zum Feind wird
Traditionelle Chinesische Medizin kann helfen
So wie Menschen zwischen fremd und eigen unterscheiden, erkennt auch unser Körper, ob Substanzen Freund oder Feind sind. Bei so genannten Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose, Schilddrüsenerkrankungen oder auch entzündlichen Darmkrankheiten geht diese genaue Unterscheidungsfähigkeit verloren. Die Folge: Das Immunsystem attackiert seine eigenen Zellen – es kommt zu entzündlichen Prozessen, die in der Schulmedizin nur mit schweren Medikamenten behandelt werden können. Neue Hoffnung für Betroffene vermittelt die Behandlung mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM).

Unter dem Oberbegriff Autoimmunerkrankung versteht man rund sechzig verschiedene Krankheiten, bei denen sich das körpereigene Immunsystem gegen gesunde Strukturen richtet. Dabei ist unser Immunsystem eigentlich der Wächter in unserem Körper. Kommt es zu einem Angriff, zum Beispiel durch Viren oder Bakterien, leitet dieser Wächter eine Abwehrreaktion ein. Entzündliche Prozesse oder auch Fieber können die Folge sein. Dr. Christian Schmincke, ärztlicher Leiter der Klinik am Steigerwald in Gerolzhofen erklärt: „Diese Entzündungsprozesse sind aus biologischer Sicht Reinigungsmaßnahmen des Körpers, um Organe und Gewebe vor Schaden zu bewahren. Bei gesunden Menschen helfen sie dem Körper sich von krankmachenden Stoffen zu befreien. Über die Schleimhäute erfolgt dann der Abtransport nach außen. So ist ein Schnupfen oder eine Blasenentzündung die gesunde Abwehrreaktion in einem bestimmten Zeitfenster.“ Kann sich der Organismus gegen einen Angriff langfristig nicht verteidigen, besteht die Gefahr, dass die Entzündung chronisch wird und aus chinesischer Sicht in die Tiefe abrutscht. Hier manifestiert sie sich an tieferen Strukturen wie Gelenken oder Nerven. Dort wirkt der Entzündungsprozess zerstörerisch, da eine Ausleitung über die Schleimhäute nicht möglich ist. Das Resultat: Der Körper bekämpft sich selbst und nicht mehr den eigentlichen Eindringling. Bei einer solchen Autoimmunerkrankung hat das Immunsystem verlernt, zwischen Freund, den körpereigenen Zellen, und Feind, Bakterien und Viren, zu unterscheiden. Dr. Schmincke führt aus: „Das Gleichgewicht zwischen gesundem Erhalt des eigenen Gewebes und der Abwehr gegen Erreger gerät durcheinander.“ Die Schulmedizin geht die Krankheit mit starken Medikamenten (Immunsuppressiva) an, welche das Immunsystem vollständig unterdrücken. Der langjährige TCM-Experte: „Aus chinesischer Sicht ist diese Herangehensweise nicht sinnvoll: Das Immunsystem wird vollständig lahmgelegt. Weder zerstörerische noch gesunde Entzündungsprozesse sind möglich, die Nebenwirkungen nicht abzusehen und die lebenslange Medikation verspricht keine Lösung des eigentlichen Problems – eine therapeutische Sackgasse, die auf Kosten des Patienten geht.“ Das Immunsystem sollte daher nicht unterdrückt, sondern gezielt mit Traditioneller Chinesischer Medizin reguliert werden. So kann es seine Funktion nach und nach wieder aufnehmen.

Neue Therapiewege gehen

Betroffene von Autoimmunerkrankungen leiden in der Regel ein Leben lang unter ihrer Erkrankung. Eine frühzeitige Behandlung ist essentiell. In der Klinik am Steigerwald erfolgt nach eingehender Anamnese eine individuelle Therapie mit TCM. In einem ersten Gespräch wird neben der schulmedizinischen Diagnostik eine chinesische Anamnese vorgenommen. Dazu gehören Puls- und Zungendiagnose, aber auch ein eingehendes Gespräch über die Krankengeschichte seit der Kindheit. Hier kann der TCM-Experte erste Anhaltspunkte für das Ausbrechen einer Autoimmunerkrankung erkennen. Die ganzheitliche Betrachtungsweise berücksichtigt physische aber auch psychische Symptome, die im Zusammenhang mit der entzündlichen Erkrankung stehen können. „Das kann zum Beispiel auch eine Serie von Erkältungen vor zehn Jahren oder eine schwere seelische Belastung sein,“ so Dr. Schmincke. Anschließend wird ein Therapieplan erstellt, der als Hauptbestandteil eine Rezeptur aus der chinesischen Arzneitherapie (Phytotherapie) enthält. Mit Wasser aufgekocht, werden diese Kräuter zu einem so genannten Dekokt von den Patienten über den Tag in kleinen Schlucken getrunken. Im Laufe der Behandlung werden diese Rezepturen fortwährend angepasst, um den Heilungsprozess zu fördern. Dabei ist Geduld gefragt. Denn je länger die Krankheit besteht, umso mehr Zeit muss man für die Therapie einplanen. Dr. Schmincke veranschaulicht: „Das Immunsystem wird mittels der Phytotherapie Schritt für Schritt in die richtige Richtung gelenkt. Es muss gewissermaßen erneut lernen, dass belastende Stoffe wieder regulär über die Schleimhäute ausgeleitet werden. Aus der Praxis weiß ich, dass nur so eine langfristige Besserung oder sogar Heilung erzielt werden kann.“ Und der Erfolg der Klinik in Gerolzhofen spricht für sich: Über 60 Prozent der Patienten können ihre Autoimmunerkrankung mit Hilfe der Traditionellen Chinesischen Medizin langfristig deutlich bessern.
zurück
Ansprechpartner:
komm public! Romy Robst
Große Düwelstr. 28, 30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
e-mail: robst@komm-public.de

Herausgeber:
Klinik am Steigerwald
Waldesruh
97447 Gerolzhofen
Bettina Meinnert
Michael Brehm
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203
pr@tcmklinik.de

komm public!
Romy Robst
Große Düwelstr. 28
30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
robst@komm-public.de