Pressemitteilung
Lärm macht krank
Dass Lärm krank macht, haben westliche Wissenschaftler erst kürzlich bewiesen (2). Der krankheitsauslösende Effekt von Lärm bezieht sich allerdings auch auf den Lärm im Inneren des Ohres, den Tinnitus. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt dieses Wissen schon seit Tausenden von Jahren. Daher sind die heilenden Maßnahmen gegen den "Lärm der Seele" auch sehr ausgereift und klinisch erprobt. Die chinesische Arzneitherapie, die nur in wenigen qualifizierten Zentren in Deutschland angewandt wird, lindert langfristig die quälenden Beschwerden. Die Klinik am Steigerwald setzt dabei auf individuell zugeschnittene Arzneien und Therapien. Die exakte Analyse mit ausführlicher Vorgeschichte des Patienten wie z.B. Ernährungsverhalten, Durstgefühl oder Wärmeempfinden spielen hier eine große Rolle. "Wir verwenden keine Fertigrezepturen, das wäre viel zu ungenau und gefährlich", erläutert Dr. Christian Schmincke, der seit 15 Jahren in der Gesellschaft für die Dokumentation von Chinesischer Arzneitherapie die Anpassung chinesischer Arznei (DECA) an Europäer erforscht. Die approbierten Ärzte der Klinik stellen aus Rohstoffen wie gelbem Rhododendron oder Bambus für jeden Patienten individuell die Arznei zusammen. So ist garantiert, dass der Patient exakt die Arznei erhält, die seinen Bedürfnissen entspricht, nicht mehr und nicht weniger.
Warnblinklicht des KörpersStress und Hektik, ständiger Termindruck und eine Flut von Aufgaben, die auf uns einstürzen, können einen Tinnitus auslösen. Ebenso ist die Erziehung von Kindern, die Doppelbelastung von Haushalt und Beruf oder die drohende Arbeitslosigkeit des Partners eine Stresssituation, in der Tinnitus auftreten kann. Betroffene bemerken in äußerst stressintensiven Situationen, wie das Ohrgeräusch auftritt und lauter wird. Aber auch danach bleibt das krankhafte Ohrgeräusch jeden Tag, jede Stunde - auch nachts. Dies ist eine besondere Qual für Betroffene, da an Schlaf kaum mehr zu denken ist. Langfristige Folgen des "inneren Lärms": Bluthochdruck, Konzentrationsschwäche und sogar Herzrhythmusstörungen. Das Schlimme daran: Viele Bluthochdruckmedikamente wiederum lösen Tinnitus aus. Stress ist die häufigste Ursache der Ohrgeräusche, aber auch nach einem Hörsturz oder durch Lärmschäden nach einem Disco-Besuch kann es zu dieser chronischen Krankheit kommen. Die Schulmedizin kann bei jedem dritten Patienten helfen, wenn innerhalb der ersten 24 Stunden Medikamente verabreicht werden. Danach ist durch die Schulmedizin keine Hilfe mehr möglich.
Breites Behandlungsspektrum
"Die Basis der Arzneitherapie besteht aus blutreinigenden und ausleitenden Rezepturen. Eine weitere Bedingung für den Erfolg der Therapie ist Ruhe für den Patienten. Unterstützt wird die Arzneitherapie durch westliche und östliche biologische Heilverfahren wie Qi Gong, Tuina-Massage oder Atemtherapie", erläutert Dr. Christian Schmincke das umfassende Behandlungskonzept. Auch Akupunktur oder Moxibustion - die Erwärmung der Meridiane mit einer Beifußzigarre - helfen den Patienten. Nach Möglichkeit erhalten die Patienten ein Einzelzimmer und sollten im anliegenden Naturschutzgebiet ausgiebige Spaziergänge unternehmen. "Im Normalfall ist die Therapie nach vier Wochen abgeschlossen, so dass der Patient wieder nach Hause kann", erläutert Dr. Christian Schmincke. "Allerdings: Jeder Patient hat unterschiedliche Ursachen oder Krankheitsauslöser. Wenn der Tinnitus schon seit Jahren besteht, ist die Behandlung umso komplexer", fügt er hinzu.
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Für Fragen zum Krankheitsbild:
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