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Pressemitteilung06.05.2007 TCM-Experte warnt vor ständiger Einnahme von Antibiotika Sommer, Sonne, Schwimmen - die Freuden des Sommers locken an Badesee und Meer. Doch meist hat die Bikinisaison für Frauen eine Schattenseite: Jährlich leiden über 400.000 Frauen an einer schmerzhaften Blasenentzündung (1). Nasse Badekleidung begünstigt das Eindringen von Kälte und Bakterien in die Harnwege. Dort können sie sich vermehren und eine Blasenentzündung verursachen. Jede dritte Frau, die bereits einmal eine Blasenentzündung hatte, leidet unter ständig wiederkehrenden Entzündungen der Harnwege und Blase (2). Über kurz oder lang können die Bakterien weiter nach oben wandern und z.B. eine Nierenbeckenentzündung verursachen, die im schlimmsten Fall chronisch wird und im Nierenversagen endet. Das Gewebe stirbt ab und nur noch eine Nierentransplantation bleibt als Ausweg. "Wer regelmäßig wiederkehrend an Blasenentzündungen leidet, sollte sich mit Traditioneller Chinesischer Medizin behandeln lassen, um eine Chronifizierung der Entzündung im Körper zu verhindern", rät Dr. Christian Schmincke, Experte für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und ärztlicher Leiter der Klinik am Steigerwald in Gerolzhofen. Denn: Die ständige Einnahme von Antibiotika zerstört die Fähigkeit des körpereigenen Immunsystems, mit Entzündungen fertig zu werden. "Mit Unterstützung der chinesischen Arzneitherapie wird das Immunsystem wieder leistungsfähig - damit können ständige Blasenentzündungen und ihre Komplikationen erfolgreich therapiert werden", erläutert Dr. Schmincke. Typisch Frau Blasenentzündungen sind typische Frauensache: Da bei Frauen die Harnröhre kürzer ist als bei Männern, haben es Krankheitskeime nicht besonders weit. Jede neunte Frau ist in ihrem Leben mindestens einmal Opfer der bakteriellen Infektion. Schmerzen beim Wasserlassen und das ständige Gefühl, auf die Toilette zu müssen, sind die typischen Symptome. Antibiotika töten die krankheitserregenden Bakterien, leider aber auch die nützlichen Bakterien im menschlichen Körper. Das Problem: Wer einmal eine Blasenentzündung hatte, hat ein sehr hohes Risiko, immer wieder unter Blasenentzündungen zu leiden. Frauen, die sechs- bis zehnmal jährlich eine Blasenentzündung haben, sind keine Seltenheit hierzulande. Wer dann jedes Mal Antibiotika nimmt, unterdrückt dauerhaft sein eigenes Immunsystem, und jedes Mal wirkt die Antibiose weniger. Der Körper hat keine eigene Immunkraft mehr, um die Entzündung ganz auszuheilen. Ein Teufelskreis, der langfristig schwerwiegende Folgen haben kann. Zum einen kann sich eine chronische Reizblase entwickeln. Die quälenden Symptome bleiben, obwohl keine Bakterien mehr nachzuweisen sind. Das Leben ist von ständigem Harndrang, Brennen und Krämpfen geprägt. Auch das Sexualleben kann sehr beeinträchtigt sein. Zum anderen können die Erreger hinauf wandern in Richtung Niere. Durch die dort entstehende Entzündung wird das Organ so schwer geschädigt, dass es seine lebenswichtige Aufgabe nicht mehr erfüllen kann. Einziger Ausweg ist dann die lebenslange Dialyse oder sogar eine Nierentransplantation. Ursache erkannt, Krankheit gebannt Nach Ansicht des TCM-Experten Dr. Christian Schmincke sind Antibiotika für wiederkehrende Blasenentzündungen ungeeignet: Der Körper signalisiert eine Schwachstelle. Das Immunsystem ist aus dem Gleichgewicht geraten und kann nicht mehr richtig arbeiten. Ziel der Therapie ist es, dem Körper zu helfen, die Entzündung auch ohne Antibiotika ausheilen zu können. Genau diesen Weg beschreitet die auf die Selbstheilungskräfte setzende Medizin der TCM. "Wir beschäftigen uns in der Diagnose ausführlich mit der Krankheitsvorgeschichte der Patienten, angefangen bei nicht auskurierten Infekten der Kindheit. Hinzu kommen Zungen- und Pulsdiagnose, die sehr exakte Hinweise auf den Verlauf des Krankheitsgeschehens geben", erläutert der Arzt. Denn: Nur wer die Ursache einer Krankheit kennt, kann diese auch effektiv beheben. Erst dann wird eine Therapie individuell für den Patienten zusammengestellt, die im Verlauf der Behandlung immer wieder an den Gesundungsprozess angepasst wird. Erstverschlimmerung statt schwerer Folgen Basis der Behandlung in der Klinik am Steigerwald ist die chinesische Arzneitherapie. Hier stellen approbierte Ärzte aus Rohsubstanzen wie Knollen, Rinden oder Blüten die Arznei für ihren Patienten zusammen. Die Wirkstoffe werden zu einem Dekokt aufgekocht. Dieser Sud wird in kleinen Schlucken über den Tag verteilt getrunken. "Chinesisch betrachtet leiten Dekokte die eingedrungene Kälte aus, auf deren Boden sich die Entzündung ausbreiten konnte. Die Schleimhäute haben ihre Abwehrarbeit nicht mehr erfüllt und Bakterien setzten sich fest. Dieser Prozess wird mithilfe der chinesischen Arzneien rückgängig gemacht", erklärt Dr. Schmincke. Als Mitglied der DECA (Gesellschaft für die Dokumentation von Erfahrungsmaterial der Chinesischen Arzneitherapie) erforscht der mehrfache Buchautor seit Jahren die effektivste Wirkungsweise chinesischer Arzneien bei Europäern. Hinzu kommen Moxibustion, die Erwärmung von Akupunktur-Meridianen mit einer Beifuß-Zigarre und Bewegungstherapien. Mit dieser Kombination bewährter Methoden lassen sich nicht nur wiederkehrende Blasenentzündungen ausheilen, sondern auch die schwerwiegenden Folgen wie chronische Reizblase oder Nierenbeckenentzündungen therapieren oder verhindern. zurück Ansprechpartner: Medical Consulting Group, Sabine Günther Mörsenbroicher Weg 200, 40470 Düsseldorf Tel.(0211) 516045-180, Fax (0211) 516045-261 e-mail: sabine.guenther@medical-consulting.de Herausgeber: Klinik am Steigerwald Waldesruh 97447 Gerolzhofen (1) Epidemiologie der interstitiellen Zystitis, Der Urologe, Volume 39, Number 6 / November 2000
(2) European Association of Urology; New England Journal of Medicine, vol 349, July 2003 |