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Pressemitteilung

 

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20.06.2006
Schmerztherapie: Neue Hoffnung für Hoffnungslose
Chinesische Arzneitherapie erfolgreich bei Schmerzerkrankungen
"Die kleinste Bewegung tut oft höllisch weh", berichtet eine 39-jährige Patientin. Seit einem Unfall leidet sie an starken Dauerschmerzen, eine richtige Diagnose konnte bis heute nicht gestellt werden. Nach den Maßstäben der Schulmedizin gehört sie zu jenen hoffnungslosen Schmerzfällen, die austherapiert sind. Sie schlucken Unmengen von Medikamenten, erdulden Operationen und Therapien - doch ihnen hilft nichts. Eine Volkskrankheit. Täglich begehen bundesweit acht Menschen Selbstmord, weil sie unerträgliche Schmerzen haben(1). Neueste Untersuchungen belegen, dass 17 Prozent der Erwachsenen in Deutschland an chronischen Schmerzen leiden; in Europa sind es durchschnittlich 19 Prozent, davon rund 21 Prozent seit mehr als 20 Jahren(2). Eine Million Schmerzpatienten hierzulande werden falsch behandelt; etwa zwei Millionen haben Schmerzzustände, die als eigenständige Krankheit gelten und schwer behandelbar sind. In der Klinik am Steigerwald haben die Ärzte ein einzigartiges Behandlungskonzept entwickelt: Chronische Schmerzerkrankungen werden hier erfolgreich mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) und westlichen biologischen Heilverfahren behandelt. "Die Ergebnisse geben uns Recht", so Dr. Christian Schmincke, ärztlicher Leiter der Klinik am Steigerwald. "Die Klinik arbeitet mit einer speziellen Form der Chinesischen Arzneitherapie, die den ganzen Patienten berücksichtigt, nicht nur die Symptome. Mehr als zwei Drittel unserer chronischen Schmerzpatienten erlangen so eine neue Lebensqualität; viele können nach der Behandlung den normalen Lebensalltag wieder aufnehmen, ohne durch starke Schmerzen oder Schmerzmittel beeinträchtigt zu werden", fasst Dr. Schmincke zusammen

Akuter Schmerz ist lebenswichtig
Die Grundlagen der Chronifizierung akuter Schmerzen gelten in der westlichen Schmerzforschung noch als weitgehend unbekannt; Schmerzpatienten können deshalb oft nicht erfolgreich behandelt werden. Die Schmerzsymptome werden dann lediglich mit Schmerzmitteln unterdrückt. Ein alarmierender Missstand, denn Schmerzzustände gelten als häufigster Grund für das Fernbleiben von der Arbeit und vorzeitige Invalidisierung und sie können Ursache für Depressionen sein. Dabei ist akuter Schmerz ein lebenswichtiges Signal unseres Körpers, das uns alarmiert, wenn Verletzungen, Entzündungen oder Reizungen vorliegen. Werden die Auslöser schnell erkannt und zielgerichtet behandelt, klingt das Schmerzempfinden in der Regel wieder ab. Die westliche Schmerzforschung hat aufgedeckt, dass ein Schmerzreiz chronisch werden kann, wenn er längere Zeit nicht oder falsch behandelt wird. Ein Teufelskreis beginnt: Im Gewebe liegen Schmerzrezeptoren, die diese Impulse nicht nur als Schmerz identifizieren, sondern auch speichern. Das Schmerzempfinden kann deshalb zurückbleiben, nachdem der Auslöser längst verschwunden ist. Im östlichen Ansatz geht man nicht von einem "sinnlosen" Schmerz aus, auch der chronische Schmerz behält einen sinnvollen Informationscharakter. Schmerz will immer etwas sagen und gibt darum für die Verlaufsdiagnostik in der chinesischen Therapie wichtige Hinweise. Deshalb ist es wichtig, Schmerz zu behandeln, statt ihn zu betäuben. Der Experte Dr. Schmincke rät Betroffenen: "Patienten sollten sich so früh wie möglich an einen erfahrenen TCM-Therapeuten wenden, denn je eher die Behandlung mit den Mitteln der TCM einsetzt, desto größer sind die Heilungschancen."

Chinesische Rohdrogen und Kräuter stärken die Selbstheilungskräfte
In der Klinik am Steigerwald beginnt die Behandlung häufig mit dem Reduzieren oder Absetzen der Medikamente. Die oft hoch dosierten Schmerzmittel werden durch chinesische Arznei-Rezepturen ersetzt, die der Arzt während des Heilungsprozesses immer wieder der individuellen Verfassung des Patienten anpasst. Mit Hilfe der diagnostischen Methoden "Befragen, Beobachten, Hören, Riechen und Fühlen" werden zuvor der allgemeine Gesundheitszustand und Disharmonien der Lebensenergie "Qi" erfasst - diese fließt in feinstofflichen Energiebahnen, den sogenannten Meridianen, durch den Körper und versorgt die Organe. Der behandelnde Arzt stellt die Arznei-Rezeptur selbst aus Rohdrogen und Kräutern zusammen und kann so Qualität und Wirkung optimal beeinflussen. Langfristig wird durch die Einnahme das Ausleitungsverhalten des Körpers verbessert, die Selbstheilungskräfte werden unterstützt. Bei akuten Schmerzzuständen spielt die Akupunktur in der Behandlung zusätzlich eine große Rolle. Nach dem Klinikaufenthalt wird der Patient durch einen der 120 Ärzte, die mit der Klinik am Steigerwald zusammenarbeiten, mit den speziellen Rezepturen weiterversorgt.
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Ansprechpartner:
komm public! Romy Robst
Große Düwelstr. 28, 30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
e-mail: robst@komm-public.de

Herausgeber:
Klinik am Steigerwald
Waldesruh
97447 Gerolzhofen
(1) http://www.schmerzkreis.net/schmerz/chron_schmerz.html
(2) NFO WorldGroup Pain in Europe Survey, 2003
Bettina Meinnert
Michael Brehm
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203
pr@tcmklinik.de

komm public!
Romy Robst
Große Düwelstr. 28
30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
robst@komm-public.de