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Pressemitteilung

 

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29.04.2006
Wenn Müdigkeit krank macht
Schulmedizin rätselt, Traditionelle Chinesische Medizin bekämpft Erschöpfung
Anlässlich des internationalen Tags des chronischen Müdigkeitssyndroms (CFS) und der Fibromyalgie am 12. Mai macht die Klinik am Steigerwald auf die guten Heilungschancen der miteinander verwandten Krankheitsbilder durch Traditionelle Chinesische Medizin aufmerksam. Forscher verschiedener Wissenschaftsinstitute sind immer noch damit beschäftigt, die Ursache des Chronischen Müdigkeitssyndroms ausfindig zu machen. Neben Immunstörungen werden Fehlfunktionen der Gehirnbotenstoffe diskutiert, aber auch Virus-Infektionen wie Pfeiffersches Drüsenfieber - auch "kissing disease" genannt - kommen als Auslöser für die jahrelange Erschöpfung in Frage. In verschiedenen Studien haben Wissenschaftler jetzt auch herausgefunden, dass Fibromyalgie - umgangssprachlich Weichteilrheuma - und CFS wohl ein und dieselbe Erkrankung sind. Diese Krankheiten, die die Schulmedizin lediglich diagnostizieren, nicht aber behandeln kann, betreffen in Deutschland insgesamt 3,3 Millionen Menschen. Mit der speziell auf den europäischen Organismus angepassten chinesischen Arzneitherapie lassen sich beide Krankheiten auf Dauer besiegen. "Leider sehen wir die Patienten erst nach einer jahrelangen Odyssee, auf der sie vergeblich Hilfe gesucht haben", erläutert Dr. Christian Schmincke, Leiter der Klinik am Steigerwald. "Dennoch: mit der Kombination aus westlicher Medizin und chinesischer Therapie können wir drei Viertel aller Patienten so effektiv helfen, dass sie wieder ihren Alltag aufnehmen können."

Immer müde
Patienten mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom, in den USA längst eine Krankheit mit hoher Priorität für Forschung und Therapie, werden in Deutschland selten ernst genommen. Die Beschwerden sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Ihnen ist eines gemeinsam: sie fühlen sich auch ohne die geringste Anstrengung dauernd erschöpft - dieser Zustand kann über Jahre anhalten. Forscher aus Israel, Schweden, England und den USA suchen nach Ursachen für die dauernde Müdigkeit. Eine Veränderung des Organismus besteht in der erhöhten Schmerzempfindlichkeit. Auch Hormonverschiebungen sind bei den Patienten festzustellen: das Nebennierenhormon Kortisol wird in zu geringen Mengen gebildet, dieses Hormon wiederum beeinflusst die Botenstoffe des Gehirns. Ebensolche Veränderungen weisen Patienten auf, die an Fibromyalgie leiden, einem generalisierten Muskelschmerz. Beide Krankheiten, so die Forscher, scheinen zwei Seiten einer Medaille zu sein. Beide Krankheiten lassen sich nur schwer diagnostizieren: erst wenn keine andere Erkrankung mehr als Ursache möglich ist, können Fibromyalgie oder CFS diagnostiziert werden. Therapien oder Medikamente hat die Schulmedizin gar nicht zu bieten.
"Besonders diese beiden Krankheitsbilder, die den Menschen aus seinem Alltag reißen, sind allein mit schulmedizinischen Mitteln nicht heilbar", erläutert Dr. Christian Schmincke, Leiter der Klinik am Steigerwald, der ein Kapitel eines Fibromyalgie-Fachbuches verfasst hat. "Diese Erkrankungen sind nicht auf der Basis einzelner Symptome zu kurieren. Wir setzten die Traditionelle Chinesische Medizin mit hohen Erfolgsquoten ein".

Raus aus dem Rollstuhl
Zur Therapie werden die Patienten stationär für ungefähr vier Wochen in die Klinik aufgenommen. Nach schulmedizinischer Diagnostik mit EKG, Labordiagnostik und neurologischer Untersuchung folgt die chinesische Diagnostik - sie nimmt erheblich mehr Zeit in Anspruch und erfordert eine sehr genaue Beobachtungsgabe des Arztes. Die Zungendiagnostik gibt dem Arzt Aufschluss über das Ausscheidungsverhalten des Körpers. Die Pulsdiagnostik umfasst ungefähr 25 verschiedene Pulsqualitäten. Gesicht, Sprache, Körperhaltung - diese unbewussten Signale zeigen dem Arzt, wo eine Störung des Energieflusses im Körper vorliegt. Im Verlauf der Therapie werden diese Blockaden aufgehoben. Vorwiegend setzt das Ärzteteam der Klinik am Steigerwald auf chinesische Arznei, sie wird für jeden Patienten individuell zusammengestellt. Flankierend werden Akupunktur, die Erwärmung durch Moxibustion oder physiotherapeutische Maßnahmen eingesetzt. Mit Erfolg, denn bei allen dort behandelten Patienten mit Fibromyalgie besserten sich die Beschwerden deutlich. Die wissenschaftliche Basis liefert die klinikeigene Dokumentationsabteilung, die Heilungsraten erfasst und kontinuierlich verfolgt: 70 Prozent der Patienten können wieder arbeiten, über 60 Prozent können auf starke Medikamente verzichten und wieder in ein normales Leben zurückkehren.
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Ansprechpartner:
komm public! Romy Robst
Große Düwelstr. 28, 30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
robst@komm-public.de

Für Fragen zum Krankheitsbild:
Bettina Meinnert und Michael Brehm
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203

Herausgeber:
Klinik am Steigerwald
Waldesruh
97447 Gerolzhofen
Bettina Meinnert
Michael Brehm
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203
pr@tcmklinik.de

komm public!
Romy Robst
Große Düwelstr. 28
30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
robst@komm-public.de