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Pressemitteilung

 

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24.10.2006
Der Tanz der Tiere - Heilen durch Bewegung
Weiterentwicklung des klassischen QiGong lindert den Schmerz
Bär, Kranich, Tiger und Schlange - diese Tierbilder, dargestellt in sanften, kraftvollen und anmutigen Bewegungen, sollen Krankheiten bewältigen können? "In der Tat setzen wir diese aus dem klassischen QiGong weiterentwickelten Elemente als einen wichtigen Baustein der Therapie chronischer und lange unbewältigt gelassener Erkrankungen ein", konstatiert Thomas Hansen, QiGong-Therapeut der Klinik am Steigerwald. Die Elemente des QiGong Dancing (1) verbinden die körperlichen und seelischen Aspekte einer Erkrankung. Denn wer seit Jahren starke Schmerzen hat, ständig Medikamente nimmt oder zahllose Operationen hinter sich hat, sieht sich selbst als Opfer einer Krankheit und verliert die Perspektive im Leben. "Die aktiven Elemente der tief symbolischen Tierbilder ermutigen den Patienten aus seiner Opferrolle herauszukommen und offensiver seine Krankheit in den Alltag und das soziale Umfeld zu integrieren", so der erfahrene Therapeut. Eingesetzt wird QiGong Dancing beispielsweise bei chronischen Magenerkrankungen, neurologischen Krankheiten, Schmerzen oder der durch die Schulmedizin nicht heilbaren Fibromyalgie. Durch die Kombination mit Akupunktur, chinesischer Arzneitherapie und Tuina-Massagen konnte die Klinik bereits erfolgreich 75 Prozent der chronisch kranken Patienten behandeln.

Kerker Krankheit
Wer an schmerzhaftem Weichteilrheuma (Fibromyalgie), ständigen Kopfschmerzen oder starkem Asthma leidet und seit Jahren erfolglos schulmedizinisch behandelt wird, sieht sich selbst als Opfer und ausschließlich als Kranker. Beruf, Familie, Freunde - all dies hat für chronisch kranke Menschen eine untergeordnete Bedeutung. "Aus diesem Grund ist Krankheit nie nur etwas Körperliches. Hier liegt der Ansatzpunkt für die übergreifende körperlich-psychische Therapie durch QiGong Dancing", erläutert Thomas Hansen. Mit den tänzerischen Elementen, die eine Synthese aus dem über 4.000 Jahre alten QiGong, Elementen der Kampfkunst und intuitiven Bewegungen bilden, gelingt es den Patienten, ihren Kerker der Erkrankung zu verlassen und wieder an einem normalen Leben teilzuhaben. Viele Patienten erleben die Therapie als eine Art "Neugeburt". Sie fühlen sich wieder im Leben verankert.

Vier Tiere für vier Lebensphasen
In der Verbindung von Kraft und Emotion des Tierbildes entdeckt der Patient einen Teil von sich und bringt ihn zum Leben. So kann die Erfahrung einer Patientin, trotz jahrelanger Fibromyalgie noch "Bärenkräfte" entwickeln zu können, einen ganz neuen Umgang mit ihrer Krankheit ermöglichen. Die Bilder bauen aufeinander auf: Der Bär symbolisiert die Kindheit. Er ist ein starkes Tier mit gutem Bodenkontakt und steht für das Element Erde und hilft, Gelassenheit bei Konfrontationen zu finden. Der Kranich symbolisiert die Auferstehung wie die eines Phönix aus der Asche. Er ermöglicht die Sicht auf alle Aspekte einer Erkrankung und weist den Patienten neue Perspektiven auf. Als Element des Himmels hilft er "über den Dingen zu stehen". Der Tiger stellt die kämpferischen Aspekte des Menschen in den Vordergrund - Patienten lernen aus der Opferrolle herauszutreten und selbst aktiv zu werden. Die Schlange in ihrer flexiblen Beweglichkeit kann aus einer Situation wieder aussteigen, die auszuufern droht. Sie eröffnet über Annahme und Akzeptanz, statt vor Angst gelähmt zu sein, neue Wege aus scheinbar ausweglosen Situationen. Diese Elemente des QiGong entsprechen der ganzheitlichen Betrachtungsweise der Traditionellen Chinesischen Medizin. Hansen erläutert: "QiGong Dancing erhöht die Sensibilität für den eigenen Körper. Durch die fließenden Übungen öffnet der Patient sich und schafft so eine Möglichkeit sich selbst zu helfen."

Ganzheitliches Therapiekonzept individuell erstellt
Dies sind nicht die einzigen Therapien, die den Patienten in der Klinik am Steigerwald zugute kommen. Wichtigster Baustein der Behandlung ist die chinesische Arzneitherapie. Die Rezeptur setzen die approbierten Ärzte für den Patienten individuell zusammen. "Wir verzichten auf Fertigrezepturen, weil es dem individuellen Krankheitsbild nicht gerecht wird. Auch müssen die Originalrezepturen an die Bedürfnisse eines Europäers angepasst werden, um unsere Patienten nicht zu überfordern", weiß Dr. Christian Schmincke, ärztlicher Leiter der Klinik am Steigerwald. Er erforscht im Rahmen der DECA seit 12 Jahren die Modifikation chinesischer Arznei für Europäer. Die Dokumentation der Klinik gibt dem recht ungewöhnlichen Behandlungsansatz Recht: Auch zwei Jahre nach dem Klinikaufenthalt sind 75 Prozent der Patienten beschwerdefrei.
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Ansprechpartner:
komm public! Romy Robst
Große Düwelstr. 28, 30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
e-mail: robst@komm-public.de

Herausgeber:
Klinik am Steigerwald
Waldesruh
97447 Gerolzhofen
(1) Qi Gong Dancing ist ein von Gertrud Schröder geschützter Begriff
Bettina Meinnert
Michael Brehm
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203
pr@tcmklinik.de

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Romy Robst
Große Düwelstr. 28
30171 Hannover
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robst@komm-public.de