A+/ A- /  
Kontakt | Sitemap | Links | Presse | Suche

Pressemitteilung

 

zurück
26.01.2006
Neue Studien: Chinesische Medizin auch bei Krebs wirksam
Begleitende TCM-Therapie kann Überlebenschancen deutlich erhöhen
Die Wirksamkeit der Akupunktur gegen Übelkeit als Nebenwirkung bei der Krebstherapie ist längst erwiesen. Jetzt belegen neue Studien, dass verschiedene Bestandteile chinesischer Arzneirezepturen das Wachstum von bösartigen Tumoren verlangsamen oder gar stoppen (Zhang NN, Dez. 2005; Guo F, Dez. 2005) Jährlich werden knapp 400.000 Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert, 200.000 Patienten sterben an seinen Folgen. Häufig genug kann der Krebs nicht geheilt werden, auf die Betroffenen und deren Angehörige wartet ein jahrelanger und qualvoller Leidensweg. Daher setzten bereits jetzt 70 Prozent aller Krebspatienten zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung auf alternative Heilmethoden wie Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Denn: die Therapien der Schulmedizin wie Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie hinterlassen starke Nebenwirkungen. "Unter unserer chinesischen Therapie vertragen die Patienten ihre Chemotherapeutika sehr viel besser, die Lebensqualität steigert sich enorm. Außerdem hat die zytostatische Behandlung mehr Erfolg", weiß Dr. Christian Schmincke, ärztlicher Leiter der Klinik am Steigerwald. Die Klinik am Steigerwald arbeitet als nur eine von zwei Kliniken bundesweit mit einem ganz besonderen Konzept: Die chinesische Arzneitherapie aus meist pflanzlichen Bestandteilen ist speziell an den Europäer angepasst und wird individuell für jeden Patienten zubereitet. In Kombination mit anderen Heilverfahren wie Akupunktur und Qi Gong lässt sich wieder eine Balance zwischen Auf- und Abbauprozessen im Körper erzielen. Der Erfolg gibt der "Klinik der letzten Hoffnung" recht: Unter Kombination von schulmedizinischer und chinesischer Therapie überleben viele Patienten ihre schwere Krankheit weit länger, als es die Schulmedizin prognostiziert.

Zunge und Träume verraten Krankheitsursachen
Entscheidend für den Erfolg einer TCM-Therapie ist die Diagnosestellung. Sie verläuft völlig anders als die maschinelle Diagnostik der Schulmedizin. Der chinesisch geschulte Arzt befragt den Patienten ausführlich, angefangen bei den Kinderkrankheiten. Die Pulsdiagnostik umfasst mehr als 25 unterschiedliche Pulsqualitäten. Die Zunge, an deren Belag und Form der TCM-Arzt Blockaden in der Ausscheidung des Körpers erkennen kann, ist ebenfalls ein wichtiger Pfeiler der Diagnose. Sogar die Träume verraten viel über den Ursprung einer Krankheit. "Es ist ein großer Unterschied, ob die Angst vor den Folgen der Krebserkrankung einen Menschen in hektische Betriebsamkeit oder in eine depressive Stimmung versetzt - hier spiegelt sich deutlich die Dynamik innerer Abwehrmechanismen wider, die wir durch die Behandlung in ein gesundes Gleichgewicht bringen", erläutert Dr. Schmincke. Denn die TCM kuriert nicht einzelne Symptome, sondern sucht nach den Ursachen einer Erkrankung, die es zu beseitigen gilt.

Jede Ursache erfordert eigene Behandlung
Auch in der TCM wie in der Schulmedizin sprechen die Ärzte von einer gestörten Balance zwischen Auf- und Abbauprozessen im Körper. Wird der Körper in seinen Abbau- und Reinigungsprozessen gestört, sammeln sich Giftstoffe und Gewebemüll an und stören die Zellkommunikation. Eine Entartungstendenz, chinesisch als "Bluthitze" bezeichnet, kann gerade in Geweben mit einer hohen Zell-Erneuerungsrate hier ihren Anfang nehmen. Kühlende chinesische Arzneien entschärfen in dieser Phase die Situation, z.B. bei Gebärmutterhals- oder Brustdrüsenentartungen im ersten Stadium. Anders verhält es sich bei Krebserkrankungen im Akutstadium, wenn Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie unumgänglich sind. Gerade durch diese notwendigen Maßnahmen fällt ein Übermaß an Gewebemüll an; eine Überforderung, die eine Vielzahl von Nebenwirkungen verursacht und die Chinesen "trübe Hitze" nennen. Hier verordnen die Ärzte der Klinik am Steigerwald bitter schmeckende Rezepturen zur Gewebsreinigung für den geschwächten Körper (Carcinogenesis, Nov. 2005, Kang JX ; Cancer Letters, Jan. 2006, Yang HL).

Arbeitsbündnis zwischen Arzt und Patient
Die Rezepturen der chinesischen Arznei stellen die Ärzte der Klinik am Steigerwald für jeden Patienten individuell zusammen und überprüfen ihre Wirkung täglich - bei Bedarf wird die Rezeptur verändert. Flankierend gehören QiGong, eine Mischung aus Meditation und konzentrierter Bewegung, Akupunktur gegen Übelkeit und Schmerzen sowie Lymphdrainagen ebenfalls zur ganzheitlichen Therapie. Ganz besonders wichtig aber ist die intensive menschliche Betreuung rund um die Uhr. "Ein Mensch, der mit seinem Tod konfrontiert ist, profitiert sehr von dem so genannten Arbeitsbündnis zwischen Arzt und Patient, um seelische und körperliche Krisen zu meistern", ist die ärztliche Erfahrung von 15 Jahren mit krebskranken Menschen von Dr. Schmincke.

- Gern vermitteln wir Ihnen ein Experteninterview.
- Druckfähige Fotos in digitaler Form stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung.
- Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich für einen persönlichen Behandlungstag vor Ort interessieren.
zurück
Ansprechpartner:
komm public! Romy Robst
Große Düwelstr. 28, 30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
robst@komm-public.de

Für Fragen zum Krankheitsbild:
Bettina Meinnert und Michael Brehm
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203

Herausgeber:
Klinik am Steigerwald
Waldesruh
97447 Gerolzhofen
Bettina Meinnert
Michael Brehm
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 09382-949203
pr@tcmklinik.de

komm public!
Romy Robst
Große Düwelstr. 28
30171 Hannover
Tel: 0511-89881011
robst@komm-public.de